Homefield Hero
Mittlerweile arbeite ich seit einigen Wochen an meinem eigenen Spiel und so langsam entwickelt sich daraus tatsächlich ein richtiges Gameplay. Ab jetzt kann ich regelmäßiger über den aktuellen Stand berichten und neue Screenshots aus der Entwicklung zeigen.
Bisher hat mich die Entwicklung zwar einiges an Zeit gekostet, gleichzeitig habe ich dabei aber auch unglaublich viel Neues gelernt. Und mit jedem Schritt nimmt das Spiel ein bisschen mehr Gestalt an.
Ich nenne es Homefield Hero.
Es ist ein 2D-Plattformer, bei dem Fußball nicht einfach nur das Thema ist, sondern ein zentraler Bestandteil des Abenteuers. Im Mittelpunkt stehen ein kleiner Held, sein Ball und eine Welt, die deutlich größer ist als der eigentliche Fußballplatz.
Dabei soll Homefield Hero ganz bewusst kein klassisches Fußballspiel werden. Es gibt keine Mannschaften mit elf Spielern, keine Tabellen und keine realistische Fußballsimulation. Stattdessen verbinde ich das Spielgefühl eines klassischen Platformers mit einer ziemlich einfachen Idee:
Der Ball muss mit.
Der Spieler läuft und springt durch unterschiedliche Umgebungen, überwindet Hindernisse und begegnet Tieren. Es reicht allerdings nicht, nur selbst einen Weg durch das Level zu finden. Auch der Fußball muss mit ans Ziel – und dort wartet natürlich ein Tor.
Der Ball gehört zum Abenteuer
Genau dadurch sollen aus eigentlich bekannten Platformer-Situationen neue Herausforderungen entstehen. Vielleicht muss der Ball über ein Hindernis geschossen werden, vielleicht braucht er einen anderen Weg als die Spielfigur oder ein schlecht gesetzter Schuss sorgt plötzlich für ein ganz neues Problem.
Der Ball kann aber auch helfen. Mit ihm lassen sich Dinge treffen, die Umgebung beeinflussen oder Tiere aufscheuchen. Manchmal ist er Werkzeug, manchmal Begleiter und manchmal einfach der Grund dafür, dass alles etwas komplizierter wird.
Eine vertraute Welt
Die Welt von Homefield Hero soll bewusst keine typische Fantasywelt voller Monster werden. Stattdessen geht es durch vertraute Umgebungen mit Grasflächen, Bäumen, Wegen, Tieren und natürlich Fußballplätzen.
Auch die Tiere sollen nicht einfach klassische Gegner sein. Ein Kaninchen kann den Weg kreuzen, ein Vogel für eine unerwartete Situation sorgen oder ein anderes Tier auf den Ball reagieren. Dadurch soll sich die Umgebung lebendig anfühlen, ohne dass alles, was sich bewegt, automatisch bekämpft werden muss.
Ein Held, ein Ball und ein Tor
Das Ziel eines Levels lässt sich am Ende sehr einfach zusammenfassen:
Bring den Ball ins Tor.
Interessant ist der Weg dorthin. Wie bekomme ich den Ball über dieses Hindernis? Kann ich ihn irgendwo hinaufschießen? Muss ich einen anderen Weg finden? Und vor allem: Wo ist eigentlich gerade mein Ball?
Ein kleiner Held, ein Ball und ein Tor irgendwo am Ende des Weges – das ist Homefield Hero.

Ein Platz für den Amateurfußball
Ein wichtiger Teil von Homefield Hero soll der Amateurfußball werden. Ich möchte möglichst vielen Vereinen die Möglichkeit geben, mit ihrem Vereinslogo und ihren Trikotfarben im Spiel vertreten zu sein – vom kleinen Kreisligaverein bis hin zu höher spielenden Amateurmannschaften.
Der Amateurfußball bekommt meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei sind es gerade die kleinen Vereine, ihre Spieler, Trainer, Betreuer und Ehrenamtlichen, die den Fußball vor Ort ausmachen. Genau deshalb möchte ich ihnen in Homefield Hero einen Platz geben.
Das Spiel soll dabei offen bleiben, sodass mit der Zeit immer weitere Vereine hinzukommen können. Vielleicht entdeckt ein Spieler irgendwann sogar seinen eigenen Heimatverein in Homefield Hero.
Denn Fußball beginnt nicht erst in der Bundesliga. Er beginnt auf unseren Sportplätzen.
Jeder Verein kann sich gerne bei uns melden. Gemeinsam schauen wir dann, wie wir ihn in Homefield Hero integrieren können.
